
Kloster Beinwil und die ökumenische Gemeinschaft
Nach einem Besuch im Kloster Beinwil war den Pfarreiangehörigen von Freienbach
bald einmal klar, dass die ökumenische Gemeinschaftmit ihren 12 Brüdern und
Schwestern verschiedener Konfessionen dringend auf finanzielle Hilfe angewiesen ist.
Die Gemeinschaft lebt nach dem Evangelium und pflegt eine Spiritualität nach der
Regel des heiligen Benedikt. Der Ort im Kanton Solothurn, wo schon 1100 ein
Benediktinerkloster entstand, ist bis heute ein Kleinod an der Passwangstrasse und
soll weiterhin ein Ort der Stille und Begegnung sein für ALLE.
Für den Unterhalt der Klosteranlage kommt die Gemeinschaft weitgehend selber auf,
ohne feste Zuwendungen von Kirche und Staat.
Bei aller Sparsamkeit ist es eng, bedenkt man nur, dass die Heizkosten alleinschon
hoch sind und die Gebäude unterhalten werden müssen.
Seit einer erfolgreichen Neuorientierung 2008 darf die Gemeinschaft viel Wohlwollen
von den Landeskirchen, Behörden und von Freunden erfahren.
Wir freuen uns, dass wir mit unserem Projektauch einen ökumenischen Akzent
setzen dürfen und wir die reformierten Schwesterkirchen in den «Höfen» schon
anschreiben konnten. Nach dem benediktinischen Leitsatz von
ORA et LABORA – bete und arbeite – will die Gemeinschaft mit Gottvertrauen
in die Zukunft blicken und freut sich über unsere Solidarität.
Mit unserem PROJEKT möchten wir eine solidere finanzielle Grundlage schaffen und
dringenden Bedürfnissen, wie sie uns vorgegeben werden, nachkommen.
P. Berno Blom
Das Kloster Beinwil und seine Geschichte
Das Kloster Beinwil wurde 1085 auf keltischen Resten durch die Benediktinerabtei
Hirsau im Schwarzwald gegründet und erlebte eine Blütezeit bis ins 15. Jahrhundert.
1147 wurde eine Basilika im Romanischen Baustil errichtet. Das Kloster führte eine
Schule und war auch Passhospiz am Passwang. Von wissenschaftlicher Bedeutung
war eine Bibliothek mit über 200 Handschriften.Nach verschiedenen Brandschatzungen
und Plünderungen sah sich die Mönchsgemeinschaft 1648 gezwungen, umzuziehen
und in Mariastein – in der Nähe von Basel am Fuss des «Blauen» – ein Kloster zu gründen.
1669 wurde das Beinwiler Kloster im heutigen Barockstil umgebaut. 1874 wurde es vom
Staat enteignet und fand in der Folge vier Eigentümer.
Am 4. August 1978 wurden Kirche und Konventbau durch einen Brand vollständig zerstört.
Der Wiederaufbau im alten Stil erfolgte in vier Jahren.
Seit 1980 ist neuer Eigentümer die Stiftung Beinwil: Bistum Basel, röm.-kath. und
ev.-ref. Kirche Basel, Kloster Mariastein.
Die Stiftung hat den Auftrag, die Gebäude zu restaurieren und zu erhalten, wofür jährlich
Fr. 30 000.– aufgebracht werden müssen. Die Idee, das Kloster zu einer
Begegnungsstätte verschiedener christlicher Religionen zu machen,
wurde 1983 aufgenommen.
Seit 2008 hat sich die Gemeinschaft neuformiert. Sie pflegt das tägliche gemeinsame
Gebet und teilt die Arbeiten unter sich auf. Bei aller Zurückgezogenheit hat sie aber eine
offene Tür für Ratsuchende und Gäste, die aufgenommen werden, ohne sich auf einen
festen Pensionspreis verpflichten zu müssen, doch bereit sind, bei täglichen Arbeiten in
Küche und Garten mitzuhelfen. Die Gemeinschaft pflegt einen Kräutergarten ganz
im Sinn einer Hildegard von Bingen.
Ich freue mich, dass wir das Jahresprojekt kurz vor der Weltgebetswoche für die Einheit
der Christen starten dürfen. Damit Sie eins seien!
P. Berno Blom

Kloster Beinwil und die ökumenische Gemeinschaft
Nach einem Besuch im Kloster Beinwil war den Pfarreiangehörigen von Freienbach
bald einmal klar, dass die ökumenische Gemeinschaftmit ihren 12 Brüdern und
Schwestern verschiedener Konfessionen dringend auf finanzielle Hilfe angewiesen ist.
Die Gemeinschaft lebt nach dem Evangelium und pflegt eine Spiritualität nach der
Regel des heiligen Benedikt. Der Ort im Kanton Solothurn, wo schon 1100 ein
Benediktinerkloster entstand, ist bis heute ein Kleinod an der Passwangstrasse und
soll weiterhin ein Ort der Stille und Begegnung sein für ALLE.
Für den Unterhalt der Klosteranlage kommt die Gemeinschaft weitgehend selber auf,
ohne feste Zuwendungen von Kirche und Staat.
Bei aller Sparsamkeit ist es eng, bedenkt man nur, dass die Heizkosten alleinschon
hoch sind und die Gebäude unterhalten werden müssen.
Seit einer erfolgreichen Neuorientierung 2008 darf die Gemeinschaft viel Wohlwollen
von den Landeskirchen, Behörden und von Freunden erfahren.
Wir freuen uns, dass wir mit unserem Projektauch einen ökumenischen Akzent
setzen dürfen und wir die reformierten Schwesterkirchen in den «Höfen» schon
anschreiben konnten. Nach dem benediktinischen Leitsatz von
ORA et LABORA – bete und arbeite – will die Gemeinschaft mit Gottvertrauen
in die Zukunft blicken und freut sich über unsere Solidarität.
Mit unserem PROJEKT möchten wir eine solidere finanzielle Grundlage schaffen und
dringenden Bedürfnissen, wie sie uns vorgegeben werden, nachkommen.
P. Berno Blom
Das Kloster Beinwil und seine Geschichte
Das Kloster Beinwil wurde 1085 auf keltischen Resten durch die Benediktinerabtei
Hirsau im Schwarzwald gegründet und erlebte eine Blütezeit bis ins 15. Jahrhundert.
1147 wurde eine Basilika im Romanischen Baustil errichtet. Das Kloster führte eine
Schule und war auch Passhospiz am Passwang. Von wissenschaftlicher Bedeutung
war eine Bibliothek mit über 200 Handschriften.Nach verschiedenen Brandschatzungen
und Plünderungen sah sich die Mönchsgemeinschaft 1648 gezwungen, umzuziehen
und in Mariastein – in der Nähe von Basel am Fuss des «Blauen» – ein Kloster zu gründen.
1669 wurde das Beinwiler Kloster im heutigen Barockstil umgebaut. 1874 wurde es vom
Staat enteignet und fand in der Folge vier Eigentümer.
Am 4. August 1978 wurden Kirche und Konventbau durch einen Brand vollständig zerstört.
Der Wiederaufbau im alten Stil erfolgte in vier Jahren.
Seit 1980 ist neuer Eigentümer die Stiftung Beinwil: Bistum Basel, röm.-kath. und
ev.-ref. Kirche Basel, Kloster Mariastein.
Die Stiftung hat den Auftrag, die Gebäude zu restaurieren und zu erhalten, wofür jährlich
Fr. 30 000.– aufgebracht werden müssen. Die Idee, das Kloster zu einer
Begegnungsstätte verschiedener christlicher Religionen zu machen,
wurde 1983 aufgenommen.
Seit 2008 hat sich die Gemeinschaft neuformiert. Sie pflegt das tägliche gemeinsame
Gebet und teilt die Arbeiten unter sich auf. Bei aller Zurückgezogenheit hat sie aber eine
offene Tür für Ratsuchende und Gäste, die aufgenommen werden, ohne sich auf einen
festen Pensionspreis verpflichten zu müssen, doch bereit sind, bei täglichen Arbeiten in
Küche und Garten mitzuhelfen. Die Gemeinschaft pflegt einen Kräutergarten ganz
im Sinn einer Hildegard von Bingen.
Ich freue mich, dass wir das Jahresprojekt kurz vor der Weltgebetswoche für die Einheit
der Christen starten dürfen. Damit Sie eins seien!
P. Berno Blom