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Im Unterdorf liess der Abt von Einsiedeln die Schlosskapelle und den zum Schlossturm orientierten Torbau errichten. Von 1556 bis 1568 erbaute Franz Studer, Maurermeister aus Glarus, die spätgotische Kapelle; später wurde ein Chor angefügt und der Dachreiter auf das Satteldach gesetzt.
Nach gut zweihundert Jahren, von 1780-85, wurde die Kapelle umfassend renoviert und bekam ihr barockes Aussehen.
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In der Revolutionszeit nach dem Franzoseneinfall (1789) wurde die Schlosskapelle als Pferdestall genutzt. 1802 ist sie wieder hergestellt und 1986-88 renoviert worden.
Die Schlosskapelle ist seit Jahrhunderten wichtig für die Wallfahrer auf dem Jakobsweg. Der „Schwabenweg“ führt von Konstanz über Rapperswil nach Einsiedeln, und Pfäffikon ist Ausgangspunkt für die letzte Tagesetappe.
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